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Neubesetzung des Direktorats des AWZ

Nachdem der frühere Direktor des AWZ, Pierre Diouf, vor 2 Jahren in den Ruhestand ging, wurde übergangsweise ein dreiköpfiges Leitungsteam benannt. Immer mehr kristallisierte sich heraus, dass Catherine Nancase die geeignete Person für dieses Direktorenamt ist. So wurde Catherine am 19.06.2026 in einer feierlichen Zeremonie durch unseren Internationalen Direktor und Geschäftsführer von Perspective Senegal, Heinz Ulrich, als Direktorin des Ausbildungs- & Wohnzentrum eingesetzt. Unter ihrer Gesamtleitung stehen die Bereichsleiter für die Werkstätten, die Betreuungsarbeit, die Alphabetisierung sowie die Küche und Hauswirtschaft.

Der Internationale Direktor, Pastor Heinz Ulrich, würdigte Cathy in seiner Ansprache mit sehr persönlichen Worten: „Wir haben uns für dich entschieden, weil wir in dir die besten Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe sehen. Besonders schätzen wir deine fachliche Qualifikation als Sozialarbeiterin, deine langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, deine hervorragende Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen und Behörden und deinen festen Glauben an Gott. Wir schätzen deine Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, Vertrauen zu schaffen und Menschen zusammenzuführen. Gerade in diesem Arbeitsfeld sind verlässliche Partnerschaften und eine gute Zusammenarbeit von hohem Wert. Wir spüren, dass du die Herausforderungen und die Verantwortung dieser Aufgabe verstehst und bereit bist, diesen Dienst mit ganzem Herzen anzunehmen.“ Als Einrichtung sind wir vom Justizministerium anerkannt. Der anwesende staatliche Vertreter der AEMO-Dienste (Behörde für offene Jugendhilfe), die dem Justizministerium unterstellt und für die Gesamtregion Dakar zuständig ist, Herr Pape Sarr, bestätigte in seiner Rede Cathys hervorragende Qualifikation. Er kennt sie seit vielen Jahren und schätzt ihre Arbeit sehr. Er sagte unter anderem auch, dass er das Gute, das er hier bei PS sieht und miterlebt, in die höchsten Kreise des Justizministeriums weitertragen wird.

Herr Pape Sarr, Leiter der AEMO im Großraum Dakar

Bei der Einsetzungszeremonie – insbesondere bei der Verlesung und Übergabe der offiziellen Ernennungsurkunde durch den Vorstand sowie beim anschließenden Segensgebet – wurde es ganz still, und man konnte wahrnehmen, dass hier gerade etwas Bedeutsames geschieht. Cathy wurde offiziell für den Dienst als Direktorin eingesetzt und ihr Dienst sowie ihre Familie ganz bewusst unter Gottes Schutz, seine Gnade und seine Weisheit gestellt. Bei dem Gebet waren noch das Vorstandsmitglied des nationalen Senegalkomitees von PS, Pastor George Manga, und der Ehemann der neuen Direktorin, Julio Mana, anwesend.

Ein weiterer Höhepunkt war das Theaterstück, das einige Jungen aus dem AWZ eigens zu Cathys Ehren einstudiert hatten. Da die Jugendlichen in der Öffentlichkeit oft sehr zurückhaltend und schüchtern auftreten, war es umso bemerkenswerter und berührender zu sehen, mit welchem Mut sie auf der Bühne standen. Ein echtes Geschenk für alle Festteilnehmer! Insgesamt war dieser Tag geprägt von Wertschätzung, Ermutigung und einer spürbaren Freude über die Zukunft unseres Ausbildungs- und Wohnzentrums für Straßenkinder.

Die Ehrengäste

Wir sind dankbar, dass dieser wichtige Schritt nun vollzogen ist. Wir erwarten dadurch eine schrittweise positive Entwicklung in den Strukturen und in der Qualität dieser wichtigen Arbeit. Das Ausbildungs- und Wohnzentrum von Perspektive Senegal soll weiterhin ein Ort sein, an dem noch viele Kinder und Jugendliche Hoffnung, Orientierung und eine neue Zukunft finden. Wir hoffen außerdem, dass unter der Leitung von Catherine vor Ort ein Kreis einheimischer Unterstützer entsteht, damit das Werk zunehmend auch lokal finanziell und materiell getragen wird.

Vom Straßenkind zum Master-Absolventen

Die beeindruckende Erfolgsgeschichte von Adama Segnane zeigt, wie Mut, Glaube und die gezielte Unterstützung von Perspective Senegal ein Leben nachhaltig verändern. Der Weg von Adama ist ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie aus tiefster Armut und schwersten Prüfungen in der Kindheit durch den unbändigen Willens eines Einzelnen und durch wirksame Unterstützung eine Erfolgsstory werden kann. Am 13. April 2026 erreichte der junge Senegalese einen Meilenstein in seinem Leben: die erfolgreiche Verteidigung seiner Masterarbeit an der renommierten Cheikh-Anta-Diop-Universität in Dakar. Heute blickt er als diplomierter Sport- und Bewegungspädagoge in eine selbstbestimmte Zukunft.

Ein Start unter denkbar schweren Vorzeichen

Der Lebensweg von Adama Segnane, geboren am 10. Dezember 2000 in Mbarocounda (Region Kaffrine), begann unter sehr schweren Umständen. Nach dem frühen Verlust seines Vaters im Alter von nur einem Jahr wurde Adama 2006 einer traditionellen Koranschule (Daara) anvertraut. Die Bettelkoranschüler lebten in einem Rohbau, ohne fließendes Wasser und ohne Strom. Sie schliefen auf dem nackten Boden und wurden täglich zum Betteln gezwungen. Konnte Adama das vom Koranlehrer geforderte Tagesgeld nicht vorweisen, dann erlitt er körperliche Züchtigungen und Misshandlungen. Krankheiten mussten die Kinder ohne medizinische Hilfe bewältigen.

Der Wendepunkt: Flucht und ein Neuanfang


Adama mit 7 Jahren, einige Tage nach seiner Ankunft im AWZ von Perspective Senegal

Angetrieben von einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und dem Wunsch nach Freiheit floh Adama im Juli 2007 aus der Daara. Vermittelt durch eine Partner-NGO von PS fand Adam schließlich im Februar 2008 sein neues Zuhause bei der NGO Perspective Senegal. Hier fing ein beispielloser Aufholprozess an. „Adamas sehnlichster Wunsch war es von Anfang an, einfach nur zur Schule gehen zu dürfen. Seine Entschlossenheit und sein Lerneifer haben unser gesamtes Team von Tag eins an tief beeindruckt“, erinnert sich ein Betreuer von Perspective Senegal

Bildung im Rekordtempo

Obwohl er erst spät in die Einführungsklasse der internen Schule von Perspective Senegal einstieg, absolvierte er die Grundschule in Rekordzeit. Als ihm aufgrund seines Alters der Zugang zu einer öffentlichen weiterführenden Schule verwehrt wurde, zögerte Perspective Senegal nicht: Die NGO finanzierte und begleitete seine Ausbildung am privaten Collège ALIMATOU SADYA in Bambilor. Adama dankte es mit herausragenden Leistungen und erlangte 2016 erfolgreich das Brevet de Fin d’Études Moyennes (BFEM) – die Mittlere Reife. Sein Weg führte ihn weiter über das Gymnasium in Bambilor, wo er 2020 erfolgreich das Abitur ablegte, bis an die Cheikh-Anta-Diop-Universität in Dakar.


Adama im AWZ am 15.11.2016

Nach 12 prägenden Jahren (2008-2020) im Schutz von Perspective Senegal war das traumatisierte Straßenkind zu einem selbstbewußten, hochgebildeten jungen Mann gereift.

Der Glaube an Gott als Quelle von Kraft

Rückblickend betont Adama, wie entscheidend das erlebte Gottesbild und die erfahrene Nächstenliebe für seine persönliche Entwicklung inmitten vieler Herausforderungen waren: „Während der vielen schlechten Erfahrungen in der Daara und später auf der Straße verspürte ich oft das Bedürfnis, mich auf etwas Größeres als mich selbst zu stützen. Im Jahr 2009, als ich bei Perspective Senegal war, habe ich Gott als liebenden Gott kennengelernt. Dies geschah zum einen in der Kirche durch den Kinderclub und die Kindergottesdienste und zum anderen durch die Art und Weise, wie wir bei Perspective Senegal zusammengelebt haben und wie mir dort begegnet wurde. All das hat es mir ermöglicht, Gott zu erfahren, wie er konkret in meinem Leben handelt."

Getragen von Glaube und Nächstenliebe

„Durch diese Begegnungen und Erfahrungen hat sich mein Glaube an Gott Schritt für Schritt weiterentwickelt. Er gab mir die Kraft, nicht aufzugeben, selbst wenn die Hindernisse unüberwindbar schienen. Trotz meines schwierigen Lebensstarts konnte ich erfolgreich eine schulische Ausbildung machen, dabei meinen Lebensplan entwickeln und Schritt für Schritt selbstständig werden. Heute kann ich für meinen Lebensunterhalt sorgen und mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Christliche Gemeinschaft und die Kirche sind für mich heute wichtige Orte der Geschwisterlichkeit, der Unterstützung und des Austauschs. Durch Gespräche, Gottesdienste und gemeinschaftliche Aktivitäten wachse ich weiterhin im Glauben und in meinem Engagement für andere Menschen. Ich versuche meinerseits, auch junge Menschen zu ermutigen und zu unterstützen, die Schwierigkeiten erleben“.

Akademischer Triumph und sportliche Berufung


Adama gewann mit seiner Mannschaft bei einem Fußball-Jugendturnier in Senegal

Aus seiner großen Leidenschaft für den Sport machte Adama schließlich seine Berufung. Nach intensiver Vorbereitung bestand er die anspruchsvolle Aufnahmeprüfung des renommierten Instituts National Supérieur de l’Éducation Populaire et du Sport (INSEPS). Mit der erfolgreichen Verteidigung seiner Master-Arbeit im April 2026 krönte er seine akademische Laufbahn. Adama ist jetzt qualifizierter Lehrer für Sport- und Bewegungserziehung an Mittel- und Oberschulen sowie zertifizierter Trainer und Sportmanager, spezialisiert auf die Sportarten Fußball und Rugby. Derzeit befindet sich Adama im sechsten Ausbildungsjahr, um sein CAES-Diplom* zu erwerben mit dem er dann auch im Hochschulbereich arbeiten kann. *Das „Certificat d’Aptitude à l’Enseignement Supérieur (CAES)“ ist ein Hochschulzertifikat für die pädagogische Qualifikation im Hochschulbereich.


Adama mit seinem Masterdiplom der Universität Dakar am 13. April 2026

Vom Überleben zum Vorbild

„Adamas Geschichte ist ein lebendiges Zeugnis unserer Vision bei Perspective Senegal“, erklärt Pastor Heinz Ulrich, Internationaler Direktor der Organisation. „Aus der christlichen Überzeugung heraus, dass jeder Mensch unschätzbar wertvoll ist, bieten wir ehemaligen Straßenkindern Schutz, Versorgung und Bildung und begegnen ihnen mit Liebe, Respekt und Wertschätzung. So möchten wir ihnen ermöglichen, Gott als liebenden Gott kennenzulernen, der erkennbar im Leben handelt. Verpflichtende religiöse Programmpunkte gibt es dabei nicht – jeder Junge hat die Freiheit, seinen Glauben oder Nicht-Glauben frei zu leben. Was daraus entstehen kann, zeigt Adama eindrucksvoll. Seine Geschichte steht stellvertretend für viele Jugendliche, die durch unsere Unterstützung und Gottes Kraft den Kreislauf der Armut durchbrochen haben.“  

Als deutscher Jugendlicher im AWZ

Hallo, mein Name ist Henry. Ich bin 19 Jahre alt und ich habe das große Privileg, meinen Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) bei Perspective Senegal leisten zu dürfen. Seit dem 13. August 2025 bin ich im Ausbildungs- und Wohnzentrum (AWZ) für ehemalige Straßenkinder tätig. Im AWZ gestalte ich gemeinsam mit den Betreuern die Freizeit der Kinder und Jugendlichen und unterstütze den Alphabetisierungsunterricht. Dabei spielen wir unter anderem UNO, Memory, Elferraus und natürlich Fußball. Zudem kümmere ich mich um kleinere Verletzungen und leiste erste Hilfe, wenn nötig. Der Alphabetisierungskurs findet werktags von 15 Uhr bis 17 Uhr statt und ist in zwei Gruppen unterteilt: Eine Gruppe erlernt grundlegende Lese- und Schreibfähigkeiten, während die andere ihre Kenntnisse vertieft und sich intensiv mit der französischen Grammatik beschäftigt. Dieser Bereich ist für mich ein besonderes Highlight meines Dienstes. Es ist sehr beeindruckend zu sehen, welche Fortschritte die Jungen machen und mit welcher Freude sie neu Gelerntes anwenden – das empfinde ich als großes Geschenk.

Zusätzlich organisiere ich gemeinsam mit Thierno jeden Samstagabend ein Freizeitangebot für alle Jungen, das wir „Happy Family“ nennen. Dabei lesen wir beispielsweise eine Geschichte und erarbeiten gemeinsam deren Botschaft. Anschließend schauen wir meist einen kurzen Film. Für jeden Jungen gibt es dazu eine Banane und eine kleine Packung Kekse. Meine Aufgaben hier sind sehr vielfältig und bereiten mir große Freude. Ich genieße die Zeit im AWZ sehr und bin dankbar für all die wertvollen Erfahrungen, die ich hier sammeln darf.

Von der Straße in unser AWZ

Liebe Unterstützer und Freunde, wir stellen euch Fallou Diop vor, der seit 2 Wochen neu bei uns im Ausbildungs- & Wohnzentrum (AWZ) ist. Die Situation aus der Fallou kommt und der Bericht von seinen ersten Erfahrungen im PS-Zentrum beschreiben die Vision von Perspective Senegal: solchen Kindern eine neue und bessere Perspektive für ihr Leben zu bieten.

Hallo, mein Name ist Fallou DIOP, ich bin ca. im Jahr 2009 in Touba geboren, aber ich kenne mein genaues Geburtsdatum nicht. Ich gehöre der Volksgruppe der Serer an. Ich bin Muslim. Da die Region, in der ich mit meinen Eltern und Geschwistern gewohnt habe, stark muslimisch geprägt ist, ist es üblich und galt es für meine Eltern als Pflicht, mich in eine Daara (Koranschule) zu bringen, damit ich den Koran lerne. Nachdem meine Eltern mich in die Daara schickten, verbrachte ich dort fünf Jahre. In dieser Zeit bin ich achtmal weggelaufen und mein Vater brachte mich jedes Mal wieder zurück in die Daara. Beim neunten Mal bin ich nicht mehr nach Hause zurückgekehrt, sondern zum Zentrum IRIS in Dakar gegangen.Die Jahre in der Daara waren für mich eine Qual. Ich habe viele Arten von Leid erfahren. Ich wurde dort von älteren Schülern und vom Marabout geschlagen. Manchmal wurde ich auch von meinem Vater geschlagen, wenn ich ihm gesagt habe, dass ich nicht mehr in dieser Daara bleiben will. Perspektive Senegal habe ich durch durch das Tageszentrum IRIS und den PS-Mitarbeiter Abraham kennengelernt. Ich bin am 17. Februar 2026 um 18 Uhr im Zentrum Perspektive Senegal angekommen. Bei meiner Ankunft wurde ich von den Betreuern und auch von den Kindern, die bereits im Ausbildungs- und Wohnzentrum (AWZ) leben, herzlich aufgenommen. Sie waren sehr freundlich zu mir. Ich war beeindruckt von der Freundlichkeit und dem einladenden Lächeln der Betreuer und Kinder. Ich habe sofort den Frieden sowie die fröhliche und familiäre Atmosphäre gespürt, die im Zentrum herrscht und ich fühlte mich sicher. Ich habe die väterliche und mütterliche Liebe der Betreuer erfahren und das Gefühl, zu einer Familie zu gehören, die mich liebt. Seit ich bei Perspektive Senegal bin, danke ich dem Zentrum und Gott von ganzem Herzen. Ich habe mein eigenes Bett, ein eigenes Bettlaken und meine Decke. Ich bekomme vollständige Mahlzeiten: Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Ich habe Freizeit, ich nehme an Alphabetisierungskursen teil. Ich habe saubere Kleidung. Wenn ich krank bin, werde ich ins Krankenhaus gebracht, um behandelt zu werden. Das alles kannte ich bisher nicht. Ich habe hier im AWZ eine Ausbildung als Schreiner angefangen und dieser Beruf gefällt mir sehr. In meiner Freizeit spiele ich mit meinen neuen Freunden Fußball.

Wenn ich erwachsen bin, möchte ich ein Schreiner sein, meine eigene Werkstatt haben und andere Kinder ausbilden, die sich in schwierigen Situationen befinden, so wie ich es selbst war. Ich danke Perspective Sénégal, die es mir ermöglicht hat, die Daara, in der ich sehr gelitten habe, und das Leben auf der Straße zu verlassen. Ich bitte Perspective Sénégal, weiterhin Kindern zu helfen, aus diesen leidvollen Daaras und vom Leben auf der Straße herauszukommen. Wir Kinder leiden sehr in diesen Daaras. Ich denke immer an meine Freunde, die noch in diesen Daaras oder auf der Straße leben.

Fußballturnier zugunsten von Perspective Senegal

Der CVJM(Christlicher Verein junger Männer) Landshut richtete am 27.12.2025 sein erstes Fußball-Hallenturnier aus. Sieben Fußballteams mit so phantasievollen Namen wie "Goal Diggers", "Zamm Gwürfelt" oder "Schnitzelmuldenmeister" kämpften engagiert und fair um den 1. Platz. Einer der Hauptorganisatoren des Turniers war Lukas Fleischmann, der erst einige Wochen vorher mit bei der Aktionsreise von Perspective Senegal im Senegal war.

Der Gewinn aus dem Getränke-, Brotzeit- und Kuchenverkauf beim Hallenturnier wurde an Perspective Senegal gespendet. Ein Infostand neben dem Kiosk und ein gut gemachter Zeitungsartikel halfen mit, den Verein Perspective Senegal in Landshut und seiner Umgebung weiter bekannt zu machen.

Die Spielfreude war den aktiven Fußballspielern am Ende des Turniers noch anzumerken. Alle Teilnehmer des Turniers waren begeistert von dem Verlauf der Spiele und freuen sich auf eine Wiederholung im Jahr 2026.

Aktionsreise 2025 nach Senegal

Am 29.11.2025 flog unser Geschäftsführer Heinz Ulrich in den Senegal, um dort in dem AWZ von Perspective Senegal intensive Gespräche mit unseren Mitarbeitern zu führen. Wie in jeder Hilfsorganisation üblich, müssen Probleme besprochen, Anliegen der Mitarbeiter gehört und die Bedürfnisse der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen wahrgenommen und aufgegriffen werden. Zwei Tage später kamen Tom und Lukas aus Landshut sowie Hanna aus Haimelkofen nach Deni Biram Ndao. Zusammen mit Henry, der seit einigen Monaten im Zentrum seinen Freiwilligendienst ableistet, und unserem Geschäftsführer wurde im Rahmen der 4. deutsch-senegalesischen Jugendbegegnung 2 Tage lang ein Freizeitprogramm für die Jungen im AWZ gestaltet.

Dabei stand das gemeinsame Kennenlernen im Vordergrund. Die Gemeinschaft wurde beim Essen, Fussballspielen und Tanzen gepflegt. Alle Jungen (ehemalige Strassenkinder) und auch Mitarbeiter beteiligten sich an den Spielen beim nächtlichen Lagerfeuer und hatten Spaß an den dargebotenen Theateraufführungen. Die Zeit verging wie im Flug. Die Abreise der deutschen Mannschaft nach Ziguinchor wurde sehr bedauert, getröstet war man nur durch das Versprechen, das Wiederholungen dieser Begegnung vorgesehen sind,

Wie schon im letzten Jahr wurde für die 2 Abschlussklassen (59 Schüler) unserer Schule in Ziguinchor eine Kinderfreizeit organisiert. Auch heuer konnte die im Rahmen der 4. deutsch-senegalesischen Jugendbegegnung stattfindende Freizeit auf dem Veranstaltungsgelände der katholischen Kirche von Ziguinchor durchgeführt werden. Für die Kinder aus dem ärmsten Viertel der Stadt, die ansonsten ihre freie Zeit zwischen trostlosen, ärmlichen Blechhütten, die ihr Zuhause sind, verbringen, war das Treffen mit unseren PS-Mitarbeitern ein absolutes Highlight!

In ungezwungener und fröhlicher Atmosphäre genossen die Schüler und Schülerinnen täglich gemeinsam das liebevoll zubereitete Essen, Fussball und andere Spiele, Kreativworkshops, Tanz und Theater. Drei Tage lang hörte man das Lachen der Kinder, die sich schon jeden Morgen auf den Tag und die vor ihnen liegenden Aktivitäten freuten. So standen auch wieder Besuche bei der Feuerwehr und der Polizei auf dem Programm. Die deutschen Mitarbeiter staunten über die tadellose Disziplin der aufgeweckten Kinder, was der außerordentlich guten pädagogischen Arbeit der Lehrer unserer Schule zu verdanken ist. Alle Lehrkräfte halfen motiviert bei der Kinderfreizeit mit.

Spendenaktion der evangel. Auferstehungskirche Landshut

Was die freiwilligen Helfer der evangelisch-lutherischen Auferstehungskirche in Landshut geleistet haben, hat die Vertreter des Vereins Perspective Senegal, den 2. Vorsitzenden Dr. Ulrich Niklas und die Beauftragte für den Freiwilligendienst Hanna Häusler, stark beeindruckt. Bei dem Flohmarkt am 27. September 2025 im Hof und in Räumen der Gemeinde wurden die von den fleißigen Händen gesammelten und aufbereiteten Sachspenden zum Verkauf angeboten. Bücher, Kleider, Dekorgegenstände, Instrumente, Elektronik und vieles mehr wurde in beeindruckender Fülle ausgelegt. Bereits kurz nach der Eröffnung des Flohmarktes waren durch die vielen Käufer alle Verkaufsstände dicht umlagert.

Hanna Häusler und Dr. Ulrich Niklas waren mit einem Infostand von PS auf dem Flohmarkt vertreten und konnten dabei Interessierten von der Arbeit des Vereins im Senegal berichten. Am Sonntag den 12.10.2025 fand dann die Scheckübergabe an Perspective Senegal statt. Die Ehrenamtlichen und die Pfarrerin der Gemeinde überreichten an Perspective Senegal die stolze Summe von 4350.-€. Wir danken der Gemeinde der Auferstehungskirche herzlich für ihre Spende an Perspective Senegal. Sie trägt direkt dazu bei, weiterhin ehemaligen Straßenkindern und Kindern aus armen Familien im Senegal Bildung, Versorgung und Schutz zu ermöglichen.

Fundraising-Aktion der Life21 Jugend für Perspective Senegal

Die Life21 Jugend hat in diesem Jahr mit ihrem Teen- und VIP-Club beim Nikolafest in Landshut eine kreative und engagierte Fundraising-Aktion für Perspektive Senegal auf die Beine gestellt. Mit super Stimmung, einem starken Gemeinschaftsgeist und mit vollem Einsatz, bereiteten die Jugendlichen stundenlang Zutaten vor, backten unermüdlich Crêpes und verkauften diese für den guten Zweck. Dabei kamen 330 Euro zusammen, die vollständig an Perspektive Senegal gespendet wurden.

Mit dieser Spende leisten die Jugendlichen einen direkten Beitrag dazu, dass Perspektive Senegal 260 Kindern aus benachteiligten Familien im Senegal Zugang zu Bildung, Ausbildung, Nahrung und Schutz ermöglichen kann. Diese beeindruckende Initiative zeigt, wie junge Menschen mit Herz und Engagement einen echten Unterschied machen können – auch über Ländergrenzen hinweg. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder des Teen- und VIP-Clubs der Life21 Jugend für ihren tollen Einsatz!

Geburtstagsspende für ein Sommercamp

Vom 26. Juli bis zum 1. August 2025 findet in Gorom, der Ort liegt in der Nähe unseres AWZs, eine Kinder- und Teenagerfreizeit statt. Das Sommercamp steht unter dem Thema: „Lieben, um seine Generation zu prägen“. Das Camp richtet sich an Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren mit einem altersgerechten Programm, um ihnen wichtige Lebenswerte zu vermitteln.“ 10 Jungs aus unserem AWZ sollen dort zusammen mit zwei Betreuern von Perspective Senegal teilnehmen können. Damit die Kosten für das Camp, wie die Teilnahmegebühren, die Transportgebühren etc. gedeckt werden können, hat unser Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Heinz Ulrich die Gäste seiner diesjährigen Geburtstagsfeier gebeten, statt Geschenke für ihn zu besorgen, lieber für die Finanzierung der Freizeit zu spenden. Das Ziel wurde erreicht, die notwendigen 500 Euro für das Camp wurden gespendet und unsere Jungs freuen sich auf die Teilnahme.

Am 28. Juni 2025 lud Heinz Ulrich zu seinem Geburtstag Freunde und Familie an den Strand des Chiemsees ein. Er konnte nicht nur seinen Geburtstag feiern, sondern auch die Überwindung seiner Krebserkrankung, die vor einem Jahr eine Operation mit nachfolgender monatelanger Chemo- und Immuntherapie erfordert hatte. Kurz nach einem Aufenthalt in einer Rehaklinik stellte Heinz seine neugewonnene Energie bei der Strandparty unter Beweis, wo er mit seinen Freuden ausgelassen seine Genesung tanzend bei Gospel Reggae Musik feierte.

Hilfe für Straßenkinder

Der 1. Vorsitzende und Gründer von Perspective Senegal, Alexander Schott, organisiert am 15. Juni 2025 in Saarbrücken eine Infoveranstaltung zu der Arbeit von PS im Senegal. Neben einer multimedialen Präsentation der humanitären Projekte von Perspective Senegal werden Unterstützungsmöglichkeiten für die Projekte und der Freiwilligendienst "Weltwärts" für junge Menschen ab 18 Jahre vorgestellt.

Im Fokus der Veranstaltung wird das Ausbildungs- und Wohnzentrum für Straßen- und Waisenkinder in der Nähe der Hauptstadt Dakar sein. Dort können ca. 30 Jungs Schutz, Versorgung, Betreuung, Bildung und eine handwerkliche Ausbildung erhalten. Die Kinder leben bis zum Abschluss ihrer Schule und Ausbildung als große Familie mit den Mitarbeitern zusammen.

Die Lehrlinge unserer Metallwerkstatt mit ihrem Praxisausbilder Daouda, ein ehemaliges Straßenkind, und Louis Mendy, Theorieausbilder

Des weiteren wird unsere Elementarschule im Süden Senegals in der Stadt Ziguinchor vorgestellt werden. Dort bekommen 225 Schüler, davon sind die Hälfte Mädchen, eine Schulbildung und damit eine einzigartige Chance bei einer Bevölkerung mit einer Analphabetenrate von 60% (Frauen bis 80%). Die Schule im ärmsten Viertel der Stadt bietet eine umfassende Betreuung mit einer täglichen Schulmahlzeit für die ärmsten Schüler. Zusätzlich zu weiteren Unterstützungsmaßnahmen wird eine professionelle Gesundheitsfürsorge gewährleistet.

Das Tageszentrum der christlichen Mission IRIS für Straßenkinder in Dakar

Unser Mitarbeiter Abraham von Perspective Senegal arbeitet an 2 Tagen in der Woche im Tageszentrum "School of Hope" für Straßenkinder. Das Tageszentrum wird betrieben von IRIS Dakar, einer lokalen Hilfsorganisation. Diese Tagesstätte befindet sich im Stadtteil Ngor der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Dort werden Straßenkinder tagsüber in einem sicheren Rahmen betreut. Sie bekommen zu essen und zu trinken, erhalten Hygieneartikel und Bildungsangebote. Ein zentrales Anliegen ist es, die Kinder, wo immer möglich, mit ihren biologischen Familien wieder zu vereinen. Der PS-Mitarbeiter Abraham verfügt über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit Straßenkindern und spricht etliche Sprachen, unter anderem die der Volksgruppe der Peul, aus der viele Straßenkinder und Bettelkoranschüler stammen. So kann Abraham den dafür in Frage kommenden Jungen unser AWZ als Alternative für ein besseres Leben und eine Zukunft mit Perspective vorstellen. Mehrere Kinder, die derzeit in unserem AWZ in Deni betreut werden, haben über den Dienst des Tageszentrums zu uns gefunden.

Darüber hinaus führt das Team von Iris Dakar einmal pro Woche nächtliche Einsätze durch, bei denen sie Straßenkinder in Dakar aufsuchen. Sie verteilen Lebensmittel, bieten Zuspruch und grundlegende medizinische Versorgung an und laden die Kinder ein, das Tageszentrum zu besuchen.

Das IRIS Dakar Streetworkteam mit Hanna (PS-Beauftragte für den Freiwilligendienst) = 2. von links stehend und Thierno (PS-Mitarbeiter im AWZ, ehemaliges Straßenkind) = 1. von links kniend

Hanna erzählt von ihren Erfahrungen mit Straßenkindern bei einem nächtlichen Einsatz in Dakar: „Die Jungen leben in Gruppen auf der Straße. Einer unserer Anlaufpunkte als Team war eine Verkehrsinsel zwischen zwei stark befahrenen Straßen. Mitten im Lärm und dem Chaos verbringen einige Straßenkinder hier ihre Tage und Nächte. Sie schlafen auf Pappkartons und decken sich mit Müllsäcken zu. An einer anderen Station trafen wir Jungen, oftmals erst sieben oder acht Jahre alt, die betrunken von Alkohol oder Drogen waren.“ Berührt und geschockt von diesen Erfahrungen, war die Hilfe vor Ort für diese Strassenkinder dann doch ein Trost für Hanna. Eine größere Freude empfand Hanna bei dem hoffnungsvollen Gedanken, dass zumindest einige der Strassenkinder, die über diesen Dienst  Perspective Senegal kennenlernen, dort im Ausbildungs- und Wohnzentrum eine neue, bessere Lebensperspektive bekommen werden.

Kinderfreizeit in Ziguinchor 2024

Dank unseres engagierten Lehrerteams von Perspective Senegal (PS) und 3 ehrenamtlichen PS-Mitarbeitern aus Deutschland, konnte vom 15.11.-17.11.2024 die 2. Kinderfreizeit für die 5. und 6. Klassen unserer PS-Schule in Ziguinchor stattfinden. Da alle Kinder aus sehr armen Familien stammen, könnten die Eltern sich eine solche Freizeit für ihre Kinder nicht leisten. Durch die großzügige Spende eines PS-Unterstützer-Ehepaars in Höhe von 3.000 Euro wurde es möglich, 60 Kindern diese besonderen und einzigartigen Tage zu schenken. Die Kinder hatten die Gelegenheit, bei einem Besuch auf einer Krokodilfarm und auf einem Handwerkermarkt neue Dinge zu entdecken. Ein großes Highlight dabei war auch die Fahrt dorthin mit einem gemieteten Bus. 

Unsere Lehrer mit den Schülern und unseren PS-Mitarbeitern: Harald, Stephan, Thierno und Hanna

Die Kinderfreizeit fand auf dem Freizeitgelände der katholischen Kirche von Ziguinchor statt, welches uns Bischof Christian für die Freizeit zur Verfügung gestellt hat (für eine geringe Nutzungsgebühr). In der Kinderfreizeit hörten die Kinder bei lustigen und ernsteren Theaterstücken ermutigende Botschaften, illustriert durch Thierno als Mais, Stephan als Seife und Hanna als Clown. Die 60 Kinder hatten Spaß beim Singen und am Lagerfeuer, beim Basteln, Sackhüpfen und vielen weiteren Spielen. Und sie erlebten in dieser besonderen Zeit viel Annahme und Aufmerksamkeit. So nahmen sie unvergessliche Erlebnisse mit nach Hause.

Schulpraktikum in Ziguinchor

Von September 2023 bis März 2024 hat Hanna Häusler einen Freiwilligendienst in unserem AWZ in Deni Biram Ndao absolviert. Im September 2024 kehrte sie für drei Monate in den Senegal zurück. Dort engagiert sie sich erneut im AWZ und absolviert zusätzlich ein sechswöchiges Praktikum an unserer Schule in Ziguinchor. Sie ist dort in der CE2, der vierten Klasse, tätig.

„Ich wurde sehr herzlich vom Lehrerkollegium, den Mitarbeitern und den Kindern empfangen und war von Anfang an ein fester Teil der Schulgemeinschaft. An der Schule kann ich wertvolle Erfahrungen für meinen zukünftigen Beruf als Grundschullehrerin sammeln. Zu meinen Aufgaben gehören u. a. das Korrigieren von Heften, die Aufsicht in den Pausen sowie die Vorbereitung und Durchführung von Unterricht. Außerdem ist es mir wichtig, eine Verbindung zu den Kindern aufzubauen und mich mit den Lehrkräften auszutauschen. Ich lerne viel über das senegalesische Schulsystem und die dortigen Unterrichtsmethoden und  entdecke immer wieder Parallelen zum deutschen Schulsystem. Ich lerne hier zum einen Unterrichtsmethoden, die ich zukünftig selbst anwenden kann, genauso habe ich die Möglichkeit, dem Lehrerkollegium neue Ansätze vorzustellen. Wie bereits während meines Freiwilligendienstes im AWZ erlebe ich, dass Perspective Senegal einen bedeutenden und vor allem positiven Einfluss auf die Zukunft der Kinder hat und mit viel Herz gearbeitet wird!“

Bestleistungen von Schülern unserer Schule in Ziguinchor

Nicht nur die Lehrer der Schule von Perspective Senegal wurden gelobt für ihre gute Ausbildung und ihr überdurchschnittliches Engagement, auch Schülern unserer Schule in Ziguinchor wurde wiederholt Lob für ihre sehr guten Leistungen zuteil. Das Amt des Schulinspektors von Ziguinchor (IEF = Inspection de l'Education et de la Formation) organisiert jährlich im Auftrag des senegalesischen Bildungsministeriums einen Tag der Exzellenz.

Zu dieser Veranstaltung werden neben dem Gouverneur der Region, den Bürgermeistern und Stadträten von Ziguinchor sowie den Schulleitern und Lehrern auch die religiösen und traditionellen Führer der Stadt eingeladen. Seit drei Jahren bekommen aus unserer Schule stammende Schüler hervorragende Leistungen bescheinigt. Im Dezember 2021 wurde Issa Show aus unserer Schule Preisträger, 2022 dann Mohamed Braya Sambou. Im Dezember 2023 wurde die Schülerin Assé Mballo, Tochter des Marabouts aus dem Viertel Lyndiane, wo unsere Schule steht, als eine beste Schülerinnen Ziguinchors mit einem Notendurchschnitt von 9,70/10 ausgezeichnet.

Unser Lehrerteam hat sich zum Ziel gesetzt, die Schule von Perspective Senegal immer wieder zu Spitzenleistungen zu führen und allen Schülern eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Dies zeigt sich bereits in den sehr hohen Bestehensraten bei den Abschlussprüfungen.

Geburtstags­spendenaktion

Alleine, um die laufenden Kosten des AWZ in Deni Biram Ndao (Gehälter, Essen, Kleidung, Materialien, Strom etc.) und in der Schule in Ziguinchor zu decken, brauchen wir jährlich an die 150.000.- €. Zusätzlich müssen neue Investitionen getätigt werden, Renovierungen und andere außergewöhnliche Belastungen finanziert werden. Deswegen bedarf es vieler Ideen für die Einbringung von Finanzen. Die folgende Aktion wird zur Nachahmung empfohlen.

Der 2. Vorsitzende von Perspective Senegal, Dr. Ulrich Niklas, hat anläßlich seines vor kurzem gefeierten 70. Geburtstages in seinem Freundes- und Familienkreis um Spenden für PS anstatt persönlicher Geschenke gebeten. Dadurch kam die ansehnliche Summe von 2705.- € zusammen.

Freiwilligendienst bei Perspective Senegal

Hanna Häusler ist erst vor kurzem von einem halbjährigen Praktikum in unserem AWZ in Deni Biram Ndao zurückgekehrt. Die 23-jährige Studentin war dort im Rahmen eines von dem Weltwärts-Programm der Bundesregierung geförderten Freiwilligendienstes. Als Entsendeorganisation fungierte die staatlich anerkannte Einrichtung Christliche Dienste, mit der unserer Verein schon seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit pflegt.

Hanna beschrieb ihre Erfahrungen bei ihrem Aufenthalt im Senegal wie folgt: "Während meines Freiwilligendienstes lernte und erlebte ich viel! Ich bin dankbar, mit offenen Armen empfangen worden zu sein und dankbar für alle Beziehungen zu den Senegalesen, die ich aufbauen konnte. Ich bin auch dankbar dafür, dass ich mich bei PS mit meinen Stärken einbringen konnte und ich dadurch Teil der dortigen Gemeinschaft wurde. Ich durfte miterleben, was für eine positive Auswirkung der Dienst von PS auf die ehemaligen Strassenkinder hat."

Hanna ist nun die Beauftragte für den Freiwilligendienst bei Perspective Senegal. Wer Interesse an einen solchen Dienst hat, dem empfehlen wir, sich unseren Flyer hierzu anzusehen:

Vorstellung unseres Dienstes in der Baptistengemeinde Landshut

Vor kurzem bekam Ben Gasper, Teilnehmer der 1. deutsch-senegalesischen Jugendbegegnung von PS, die Gelegenheit, in der Baptistengemeinde Landshut 5 Minuten über die Arbeit von Perspective Senegal zu berichten. Es war ihm ein Herzensanliegen, einen Beitrag zur finanziellen Versorgung von ehemaligen Strassenkindern und armen Kindern in Senegal zu leisten. Unser Geschäftsführer Heinz Ulrich unterstützte diese Aktion mit einem Infostand. Erfreulicherweise wurde die Spendensammlung des Gottesdienstes für PS zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurde Heinz Ulrich zu der Gestaltung eines kompletten Gottesdienstes im Sommer mit dem Thema "Perspective Senegal" eingeladen.

Anfang Februar 2024 wurde unsere Buchhalterin Fatou Lo in ihren Ruhestand verabschiedet. Sie hat 18 Jahre lang für Perspective Senegal gearbeitet. Die gesamte Gemeinschaft in Deni Biram Ndao fand sich zusammen, um mit Fatou Lo ihren Abschied gebührend zu feiern.